Beantragung von Renten

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Beantragung Rente :
Witwen- & Witwer-Rente
- ohne Rentenbezug

- Mit Rentenbezug

Waisenrenten :
bis zum 18. Lebensjahr
|
über dem 18. Lebensjahr

Beamten-Beihilfe


 


Zuerst wird durch uns der Antrag auf eine Überbrückungszahlung für drei Monate gestellt. Dies wird Ihnen zur Vorlage bei der Rentenstelle von uns bestätigt. Diese Zahlung (Vorschusszahlung, die nicht zurückgezahlt werden muss) ist zur Überbrückung der Zeit gedacht, die für die Umrechnung der Rente in eine Witwenrente notwendig ist.

Die letzte Rentenanpassungsmitteilung und den Ausweis der Witwe, Kontonummer der zuständigen Bank oder Sparkasse sowie die spezielle Sterbeurkunde halten Sie bitte bereit. Danach setzt aufgrund Ihres Antrages bei der Rentenstelle die Witwenrente mit ca. 60 % der vorherigen Bezüge ein.

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So stellen Sie den Antrag zur Hinterbliebenenrente (spätestens nach 20 Tagen)

Sie brauchen für die Antragstellung die folgenden Unterlagen:

Bei Witwen- und Witwer-Renten ohne Rentenbezug:

Familienstammbuch und Sterbeurkunde
Einen gültigen Personalausweis oder Pass
Kontoangaben mit dem Namen des Rentenantragstellers
Sämtliche Versicherungsunterlagen der/des Verstorbenen
Letzter eigener Rentenanpassungsbescheid des Rentenantragstellers (Versichertenrente aus der Rentenversicherung, Pensionen aus Beamtenversorgung, Versichertenrente aus der Knappschaft)
Bei Berufstätigkeit letzte Gehaltsbescheinigung des Antragstellers (Erwerbsbezüge/Beamtenbezüge)
Letzter Rentenbescheid aus berufsständischen Versorgungeinrichtungen (Versorgungswerk kammerfähiger freier Berufe, z.B. Ärzte, Apotheker)
Flüchtlingsausweise (Verstorbene / Verstorbener und Antragsteller)
Geburtsurkunde der Kinder bei Jahrgängen ab 1921, sofern die Babyjahre noch nicht aktenkundig sind.

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Bei Witwen- und Witwer-Renten (bei Rentenbezug des / der Verstorbenen):

Familienstammbuch und Sterbeurkunde
Einen gültigen Personalausweis oder Pass
Kontoangaben mit dem Namen des Rentenantragstellers
Letzter Rentenbescheid der / des Verstorbenen
Letzter eigener Rentenanpassungsbescheid des Rentenantragstellers (Versichertenrente aus der Rentenversicherung, Pensionen aus Beamtenversorgung, sämtliche Versichertenrenten aus der Knappschaft). Bei Berufstätigkeit letzte Gehaltsbescheinigung des Rentenantragstellers (Erwerbsbezüge/ Beamtenbezüge)
Letzter Rentenbescheid aus berufsständischen Versorungseinrichtungen (Versorgungswerk kammerfähiger freier Berufe, z.B. Ärzte, Apotheker)
Flüchtlingsausweise (Verstorbene / Verstorbener und Antragsteller)
Geburtsurkunde der Kinder bei Jahrgängen ab 1921, sofern die Babyjahre noch nicht aktenkundig sind
Beleg über die Vorschusszahlung.

Die Ungleichbehandlung von Mann und Frau bei der Hinterbliebenenregelung wurde inzwischen beseitigt. Der Anspruch auf Witwerrente ist nicht davon abhängig, dass die verstorbene Ehefrau zum Familienhalt überwiegend beigetragen hat.

Weiterhin wird ein eigenes Einkommen des überlebenden Ehegatten auf die Rente angerechnet. Es kann also geschehen, dass die Rente nur gekürzt oder überhaupt nicht gezahlt wird. Alle Einkünfte aus Renten- und Beamtenversorgungen werden auf die Witwenrente angerechnet. Unterlagen müssen vorgelegt werden. Dies gilt nicht für die ersten drei Monate nach Eintritt des Sterbefalls. Deshalb auch bei hohen Eigeneinkünften für diesen Zeitraum Antrag auf Vorschusszahlung bei der zuständigen Stadtverwaltung bzw. Postrentendienst stellen.

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Waisenrenten

Waisen bis zum 18. Lebensjahr:

Geburtsurkunde

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Waisen über dem 18. Lebensjahr bis zum 25. Lebensjahr:

Geburtsurkunde
Schul-, Studium- oder Berufsausbildungsbescheinigung (Lehrvertrag).

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Beamten-Beihilfen

Stand der Verstorbene in einem Beamtenverhältnis, besteht meist ebenfalls ein Anspruch auf Beihilfen. Die Richtlinien wurden bundeseinheitlich schon stark angeglichen, die Personalberatungsstellen bez. die Besoldungsämter sind hier die richtigen Ansprechpartner.

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